Betrüger rauben Sachsen-Bürgerinnen 45.000 Euro mit falschen Bankanrufen
Clara HartmannZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger rauben Sachsen-Bürgerinnen 45.000 Euro mit falschen Bankanrufen
Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben, haben Opfer in Sachsen um Zehntausende Euro gebracht. Zwei Frauen aus dem Vogtland und Zwickau verloren kürzlich bei getrennten Betrugsfällen zusammen fast 45.000 Euro. Die Polizei warnt, dass solche Täuschungsmanöver in der Region immer häufiger vorkommen.
In Zwickau erhielt eine Frau einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bankensicherheit. Der Betrüger überredete sie, aus Sicherheitsgründen Geld auf ein Treuhandkonto zu überweisen. Bevor sie den Schwindel bemerkte, hatte sie fast 27.000 Euro verloren.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Vogtland. Dort wurde einer Frau mitgeteilt, ihre persönlichen Daten seien kompromittiert worden. Der Betrüger leitete sie an, Überweisungen in Höhe von insgesamt 18.000 Euro zu autorisieren. Erst später stellte sich heraus, dass der Anruf gefälscht war.
Die Behörden weisen darauf hin, dass diese Fälle einem Muster folgen: Kriminelle geben sich als Bankangestellte aus und setzen ihre Opfer unter Druck, um sie zu sofortigen Geldtransfers zu bewegen. Wie viele solche Betrugsfälle es in Sachsen im vergangenen Jahr genau gab, ist unklar – doch die Hinweise mehren sich, dass das Problem wächst.
Beide Opfer haben die Straftaten bei der örtlichen Polizei angezeigt. Die Ermittlungen laufen, doch die Aussichten, das gestohlene Geld zurückzuerhalten, sind gering. Die Bürger werden aufgefordert, bei unerwarteten Anrufen ihrer Bank diese direkt über ihre Filiale zu kontaktieren, bevor sie irgendwelche Schritte einleiten.






