18 March 2026, 02:10

Berlin plant Pflichtabgabe für mehr Ausbildungsplätze ab 2028

Logo der Berlin Finance Initiative mit einem blauen Kreis mit weißer Umrandung und einem weißen "B" in der Mitte, umgeben von einem weißen Ring mit blau-weißem Karomuster, auf einem weißen Hintergrund mit fetter schwarzer Schrift "Berlin Finance Initiative."

CDU und SPD einigen sich auf Ausbildungsplatzabgabe - Berlin plant Pflichtabgabe für mehr Ausbildungsplätze ab 2028

Berliner Parteien unternehmen Schritte, um den seit langem bestehenden Mangel an Ausbildungsplätzen in der Stadt zu bekämpfen. Ein neuer Gesetzentwurf, unterstützt von CDU und SPD, sieht die Einführung einer verpflichtenden Ausbildungsabgabe für Arbeitgeber vor. Sollte das Vorhaben beschlossen werden, würde die Regelung erst 2028 in Kraft treten, soll aber die berufliche Ausbildungsmöglichkeiten in der Hauptstadt deutlich ausbauen.

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Die geplante Abgabe würde Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten verpflichten, in einen zentralen Fonds einzuzahlen. Betroffen wären jedoch nur Betriebe mit einer Ausbildungsquote von unter 4,6 %. Kleinere Unternehmen und solche, die die Schwelle bereits erfüllen, blieben ausgenommen.

Sämtliche Beiträge fließen in einen Fonds, der speziell dazu dient, Betriebe bei der Schaffung neuer Ausbildungsplätze zu unterstützen. Pro Jahr sollen so mindestens 75 Millionen Euro eingesammelt werden. Arbeitgeber müssten in den Fonds einzahlen – unabhängig davon, ob sie derzeit selbst Ausbildungsplätze anbieten.

Berlin kämpft seit Jahren mit einem Mangel an Ausbildungsstellen. Die parlamentarischen Gruppen argumentieren, dass die Abgabe dazu beitragen werde, diese Lücke zu schließen, indem mehr Unternehmen motiviert werden, Auszubildende einzustellen. Bevor der Gesetzentwurf in Kraft treten kann, muss er jedoch noch ausführlich im Parlament debattiert und verabschiedet werden.

Die Ausbildungsabgabe, falls sie eingeführt wird, würde eine bedeutende Veränderung in der Finanzierung der beruflichen Ausbildung Berlins darstellen. Ab 2028 müssten Unternehmen verpflichtend in den Fonds einzahlen, wobei die gesammelten Mittel direkt in neue Ausbildungsstellen fließen würden. Der Erfolg der Maßnahme hängt dabei von der parlamentarischen Zustimmung und den Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft ab.

Quelle