Berlin baut neues Umspannwerk in Neukölln für 78 Millionen Euro
Berlin modernisiert sein Stromnetz: Großprojekt in Neukölln gestartet
In Berlin hat ein bedeutender Ausbau des Stromnetzes begonnen. Am 26. März 2023 erfolgte der offizielle Spatenstich für ein neues Umspannwerk im Bezirk Neukölln, das eine veraltete Anlage an der Karl-Marx-Straße ersetzen soll. Das 78-Millionen-Euro-Projekt soll den steigenden Strombedarf der Stadt decken.
Das bestehende Umspannwerk bleibt bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage in Betrieb. Bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen, wird Stromnetz Berlin Bodenuntersuchungen durchführen und alte Fundamente auf dem Gelände entfernen. Diese Vorbereitungen ebnen den Weg für die moderne Anlage.
Der Rohbau des neuen Umspannwerks soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein. Nach der Fertigstellung wird es eine Ziegelfassade aufweisen sowie Grünflächen und Solaranlagen integrieren. Die gesamte Anlage soll 2031 in Betrieb gehen und dann Zehntausende Haushalte und Unternehmen im Bezirk mit Strom versorgen.
Erst nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage werden schrittweise alle Kabelverbindungen bis Ende 2033 vom alten Standort umgelegt. Erst dann wird die veraltete Infrastruktur abgerissen – das Ende eines mehrjährigen Übergangsprozesses.
Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die energetische Zukunft Berlins dar. Ab 2031 wird das modernisierte Umspannwerk nicht nur die Stromversorgung der Stadt stärken, sondern auch nachhaltige Gestaltungsprinzipien umsetzen. Die 78-Millionen-Euro-Anlage soll Neukölln noch über Jahrzehnte hinweg mit Energie versorgen.






