Berlin baut Marx-Engels-Forum für 34 Millionen Euro radikal um – bis 2027 gesperrt
Jonas HofmannBerlin baut Marx-Engels-Forum für 34 Millionen Euro radikal um – bis 2027 gesperrt
Berlins Marx-Engels-Forum wird für 34 Millionen Euro grundlegend umgestaltet
Das im historischen Zentrum der Stadt gelegene Gelände entwickelt sich zu einem neu gestalteten Rathausforum und einer öffentlichen Begegnungsstätte. Die Bauarbeiten begannen im Juni 2022, doch das Areal bleibt voraussichtlich bis mindestens Ende 2027 für die Öffentlichkeit gesperrt.
Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt. In der ersten entsteht entlang der Spree ein barrierefreier Versammlungsort. Bereits wurden Treppen und Rampen freigelegt, aktuell laufen die Arbeiten an der Unterkonstruktion.
In unmittelbarer Nähe wurde zudem eine 650 Quadratmeter große Fläche für die Regenwassermanagement vorbereitet. Im Winter dehnt sich die Baustelle bis zum Abschnitt der Spandauer Straße aus. Noch in diesem Sommer beginnen zudem die Arbeiten für einen neuen, 2.300 Quadratmeter großen Spielbereich entlang der Rathausstraße.
Die zweite Phase widmet sich der Neugestaltung des Rathausforums selbst. Der Entwurf für die neue Anlage ging aus einem internationalen Wettbewerb hervor. Das Forum liegt zwischen Fernsehturm, Marienkirche, Rotem Rathaus und der Spree und prägt damit das Gesicht von Berlin-Mitte.
Die Sperrung des Geländes dauert voraussichtlich bis Ende 2027 an, die Arbeiten verlaufen jedoch planmäßig. Nach Fertigstellung erwarten Besucher ein umgestaltetes Rathausforum und ein modernes Marx-Engels-Forum. Die 34-Millionen-Euro-Investition soll einen funktionalen und zugänglichen öffentlichen Raum im historischen Kern der Stadt schaffen.






