Bayern München kämpft vergeblich gegen Díaz-Sperre nach umstrittenem Platzverweis
Theo MayerBayern berufen Diaz-Sperre an - Bayern München kämpft vergeblich gegen Díaz-Sperre nach umstrittenem Platzverweis
FC Bayern München kämpft gegen die Sperre von Luis Díaz nach seiner Roten Karte in der 84. Minute im Spiel gegen Bayer Leverkusen. Der Verein hat offiziell Berufung beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eingelegt. Die Erfolgsaussichten scheinen jedoch gering – selbst nach Einschätzung des Verbandes.
Díaz hatte in dieser Saison bereits 24 Bundesliga-Partien für die Bayern bestritten, bevor es zu dem umstrittenen Vorfall kam.
Die Rote Karte resultierte aus einer zweiten Gelben, die Schiedsrichter Christian Dingert wegen angeblichen Schwalbenvergehens zeigte. Nach Sichtung der Videoaufnahmen räumte Dingert ein, dass er die zweite Verwarnung nicht hätte geben dürfen. Dennoch erklärte der DFB die Entscheidung auf dem Platz für endgültig.
FC-Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen äußerte sich in letzter Zeit wiederholt kritisch zur Schiedsrichterleistung. Er bezeichnete die Spielführung der vergangenen Wochen als "fragwürdig" und forderte den DFB auf, die Qualität der Unparteiischen zu verbessern. Der Berufungsantrag des Vereins liegt nun beim Sportgericht – doch die Haltung des DFB lässt wenig Spielraum für eine Aufhebung der Sperre.
Solange das Tribunal nicht eingreift, bleibt Díaz gesperrt. Trotz des Eingeständnisses des Schiedsrichters hat der FC Bayern kaum Handlungsmöglichkeiten. Unterdessen wächst die Verärgerung des Clubs über die Schiedsrichterleistungen weiter.