Batteriespeicher werden für Energieunternehmen immer wichtiger – doch nicht alle ziehen mit
Luisa HartmannBatteriespeicher werden für Energieunternehmen immer wichtiger – doch nicht alle ziehen mit
Batteriespeicher entwickeln sich für viele Energieunternehmen zu einem zentralen Thema. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mittlerweile mehr als ein Drittel der Betriebe ihnen eine hohe Bedeutung beimisst. Besonders kommunale Versorger treiben die Entwicklung voran und arbeiten an neuen Projekten.
Laut der Erhebung stufen 35 Prozent der Befragten Batteriespeicher als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ für ihr Geschäft ein. Vier von zehn kommunalen Energieanbietern sind bereits aktiv in entsprechende Vorhaben eingebunden.
Das derzeitige Engagement fällt jedoch sehr unterschiedlich aus. Während 16 Prozent der Unternehmen kein Interesse zeigen, prüfen 46 Prozent Speicherinitiativen. Weitere 27 Prozent befinden sich in der Planungsphase, und 11 Prozent haben bereits mit der Umsetzung begonnen.
Auch die Projektgrößen variieren stark. Ein Drittel der geplanten oder laufenden Vorhaben liegt im Bereich von 1 bis 5 Megawatt. Ein weiteres Drittel bewegt sich zwischen 5 und 10 Megawatt, während 23 Prozent für eine Kapazität von 10 bis 100 Megawatt ausgelegt sind. An der oberen Skala überschreiten 7 Prozent der Projekte sogar 100 Megawatt.
Die Ergebnisse unterstreichen einen wachsenden Trend zur Nutzung von Energiespeichern. Viele Unternehmen bewerten derzeit entsprechende Lösungen, planen Projekte oder setzen sie bereits um. Mit unterschiedlichen Kapazitäten und Engagementstufen scheint die Branche ihren Fokus auf Speichertechnologien zunehmend auszuweiten.






