Apothekerin kämpft 15 Monate um ihre Approbation – wegen eines fehlenden Datums
Apothekerin kämpft 15 Monate um ihre Approbation – wegen eines fehlenden Datums
Apothekerin in Hessen: 15 Monate Wartezeit wegen Formfehler – jetzt fordert Fatma Balla faire Behandlung für ausländische Fachkräfte
Fatma Balla, eine Apothekerin, die seit 2021 in Deutschland arbeitet, musste 15 Monate länger auf ihre Berufserlaubnis warten – wegen eines Missverständnisses bei ihren Unterlagen. Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLfGP) hatte zunächst Betrugsverdacht geäußert, nachdem sie ein undatiertes Zwischenzeugnis eingereicht hatte, was zu einer Strafanzeige führte. Nun, nach ihrer vollständigen Rehabilitierung, fordert Balla eine gerechtere Behandlung ausländischer Fachkräfte im Anerkennungsverfahren.
Ihr Fall ist kein Einzelfall: Wie ihr Anwalt bekannt gab, werden gegen 20 weitere Apotheker in Hessen ähnliche Ermittlungen oder Verfahren wegen vergleichbarer Vorwürfe geführt.
Balla war 2021 nach Deutschland gekommen und hatte drei Jahre auf ihre volle Approbation als Apothekerin gewartet. Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens reichte sie ein Zwischenzeugnis ihres Arbeitgebers ein – ohne Ausstellungsdatum. Das HLfGP deutete diese Lücke als möglichen Täuschungsversuch, leitete eine Strafanzeige ein und drohte mit einem Berufsverbot.
Im November 2023 bestand sie die fachsprachliche Prüfung und durfte unter Aufsicht einer approbierten Apothekerin weiterarbeiten. Statt wie erwartet Anfang 2025 ihre Zulassung zu erhalten, wurde sie jedoch von der Polizei vorgeladen und der Urkundenfälschung beschuldigt. Die Vorwürfe hätten ihre Karriere zerstören können.
Mit anwaltlicher Unterstützung wurden die Ermittlungen schließlich eingestellt. Das HLfGP bestätigte später, dass ihre Approbation nun ohne weitere Verzögerung erteilt werde. Die Behörde betonte, sie stehe in regelmäßigem Austausch mit Antragstellern, um den Spagat zwischen Fachkräftesicherung und Patientenschutz zu meistern.
Balla kritisierte das Vorgehen des HLfGP scharf: Der Prozess habe an Sensibilität und Respekt gegenüber ausländischen Fachkräften gemangelt. Sie forderte die Behörde auf, ihre Praxis zu überdenken, um anderen Betroffenen unnötige Härten zu ersparen.
Ihr Anwalt ergänzte, dass mindestens 20 weitere Apotheker in Hessen wegen ähnlicher Probleme mit ihren Unterlagen unter Generalverdacht geraten seien oder sich sogar vor Gericht verantworten müssten. Nach deutschem Recht müssen Staatsanwaltschaften jeden Verdacht auf unerlaubte Berufsausübung prüfen – was oft zu monatelangen Ermittlungen führt.
Mittlerweile hat das HLfGP zugesichert, Ballas Approbation zügig zu bearbeiten. Ihr Fall zeigt, welche Hürden ausländische Apotheker im deutschen Anerkennungssystem überwinden müssen. Angesichts von 20 parallelen Ermittlungsverfahren könnte die Debatte über den Umgang mit Formalfehlern in Berufsanerkennungen weiter an Fahrt aufnehmen.
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