Merkel ruft zu Mut gegen Ausgrenzung in Klosterpredigt auf - Angela Merkel predigt über Ethik und Menschenwürde in Maria Laach
Altkanzlerin Angela Merkel hält Fastenpredigt in der Benediktinerabtei Maria Laach
Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Benediktinerabtei Maria Laach, einer Klosterkirche in Rheinland-Pfalz, eine Fastenpredigt gehalten. Die Veranstaltung, die Teil einer langjährigen Tradition ist, versammelte Zuhörerinnen und Zuhörer, um über drängende gesellschaftliche und ethische Fragen nachzudenken.
In diesem Jahr werden neben Merkel weitere prominente Redner auftreten, darunter der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, und der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff.
Merkels Predigt konzentrierte sich auf zentrale Werte wie die Menschenwürde und demokratische Grundsätze. Sie forderte verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen Ausgrenzung und für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Auch der Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt standen im Mittelpunkt ihrer Ausführungen.
Die Christinnen und Christen rief sie dazu auf, sich aktiv an öffentlichen Debatten zu beteiligen. Ihrem Appell zufolge erfordert es Mut und Überzeugung, sich für benachteiligte Gruppen einzusetzen. Die Predigten folgen einem strukturierten Ablauf, der Gebete, Orgelmusik und Lesungen aus biblischen Texten verbindet – ganz ohne politische Rhetorik.
Die Fastenpredigten finden jeden Mittwoch um 17:30 Uhr während der Fastenzeit statt. Stand 5. März 2026 sind neben Merkel und Wulff keine weiteren Persönlichkeiten oder Amtsträger für die kommenden Termine bestätigt.
Merkels Auftritt unterstreicht die anhaltende Bedeutung gläubiger Auseinandersetzungen mit modernen Herausforderungen. Die Predigten stoßen weiterhin auf großes Interesse und bieten einen Raum, um über ethische und gesellschaftliche Verantwortung nachzudenken. Die Veranstalter haben bisher keine weiteren prominenten Gäste angekündigt.






