19 March 2026, 16:12

AfD im Alltag: Wie lebt es sich in Regionen mit wachsender rechtspopulistischer Mehrheit?

Ein detailliertes altes Buch mit einer Karte von Leipzig, Deutschland, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

AfD im Alltag: Wie lebt es sich in Regionen mit wachsender rechtspopulistischer Mehrheit?

Podiumsdiskussion: Wie lebt es sich im Alltag neben AfD-Anhängern?

Eine Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, wie Menschen in ländlichen Regionen und Kleinstädten ihren Alltag mit Unterstützern der AfD gestalten. Die Veranstaltung, organisiert in Zusammenarbeit mit der Klimabuchmesse e.V., findet zu einer Zeit statt, in der die Partei ihre Wählerbasis kontinuierlich ausbaut – insbesondere in Ostdeutschland, wo sie in einigen Regionen bereits die Mehrheit stellt.

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Seit den Landtagswahlen 2019 und 2021 verzeichnet die AfD in den ostdeutschen Bundesländern einen deutlichen Zustrom. Aktuelle Umfragen für 2026 sehen die Partei in Mecklenburg-Vorpommern bei 34 bis 37 Prozent – ein Anstieg um 17 bis 20 Punkte seit 2021. Bundesweit liegt sie vor der Bundestagswahl 2025 bei 23 bis 26 Prozent.

An der Diskussion beteiligen sich die CDU-Politikerin Nora Zabel, die Soziologin Katja Salomo und der Mitbegründer der Grünen, Lukas Beckmann. Sie werden analysieren, wie das Zusammenleben in gemeinsamen Räumen wie Schulen, Vereinen oder lokalen Kneipen funktioniert. Moderiert wird die Veranstaltung von Peter Unfried, Chefreporter und Chefredakteur des Magazins Futurzwei.

In Teilen Ostdeutschlands stellt die AfD mittlerweile die stärkste Wählergruppe. Dieser Wandel prägt nicht nur die lokale Politik, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander – und macht das Thema der Diskussion immer dringlicher.

Im Mittelpunkt stehen die konkreten Erfahrungen des Alltagslebens in Regionen, in denen die AfD zunehmend dominiert. Die Veranstaltung zielt darauf ab, die sozialen Auswirkungen hinter den politischen Zahlen greifbarer zu machen und ein besseres Verständnis für die veränderten Dynamiken zu schaffen.

Quelle