84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie Betrüger sie täuschten
Jonas HofmannPolizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie Betrüger sie täuschten
Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs geworden war. Kriminelle, die sich als Polizisten ausgaben, brachten sie dazu, rund 300.000 Euro zu überweisen, indem sie sich als vertrauenswürdige Beamte ausgaben.
Der Betrug begann mit einem Anruf eines Mannes, der behauptete, Polizist zu sein. Er überredete die Frau, ihr Geld abzuheben und in Gold umzutauschen, mit der Begründung, dies sei aus Sicherheitsgründen notwendig.
Im Laufe der Zeit weiteten die Betrüger ihre Masche aus. Sie gaben sich als Staatsanwälte, Richter und sogar Bankangestellte aus, um ihre Forderungen glaubwürdig erscheinen zu lassen. Die Frau folgte ihren Anweisungen immer wieder und übertrug schließlich fast ihr gesamtes Vermögen.
Die Täter hielten den Kontakt aufrecht und sorgten dafür, dass sie bei jedem Schritt mitspielte. Als der Betrug schließlich endete, hatte sie etwa 300.000 Euro verloren.
Der Fall zeigt, wie Betrüger durch Vortäuschung falscher Identitäten das Vertrauen ihrer Opfer ausnutzen. Die Behörden haben keine Zahlen zu ähnlichen Vorfällen in Deutschland im vergangenen Jahr veröffentlicht. Die Ermittlungen zu den Verlusten der Frau laufen noch; ob bereits Verdächtige identifiziert wurden, ist bisher nicht bekannt.






