77-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug in Neuruppin
Clara Hartmann77-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug in Neuruppin
Ein 77-jähriger Mann aus Neuruppin hat nach einem mutmaßlichen Betrug einen fünfstelligen Betrag verloren. Die Täter lockten ihn mit einer gefälschten Anlagechance, die ihm enorme Gewinne aus einer kleinen Investition in Kryptowährung versprach. Die Polizei ermittelt nun, warnt jedoch, dass eine Rückerstattung unwahrscheinlich ist.
Der Mann hatte zunächst einen niedrigen dreistelligen Betrag in Kryptowährung angelegt. Wenige Tage später erhielt er eine Benachrichtigung, wonach sich sein Investment auf über 100.000 Euro vermehrt habe. Um den angeblichen Gewinn abzurufen, wurde er aufgefordert, eine Kopie seines Personalausweises zu übersenden.
Obwohl er die geforderten Unterlagen nicht vorlegte, wurde dennoch Geld von seinem Konto abgebucht. Die unautorisierte Transaktion fiel erst auf, als die Summe bereits verschwunden war. Die Ermittler versuchen nun, die mutmaßlichen Betrüger ausfindig zu machen und die Geldflüsse nachzuvollziehen.
Die Bank des Opfers prüft den Fall, hat aber noch nicht bestätigt, ob der verlorene Betrag zurückerstattet werden kann. Die Polizei gibt an, dass die Aussichten auf eine Erstattung gering seien.
Der Fall zeigt die Gefahren von unerbetenen Anlageangeboten, insbesondere wenn sie unrealistisch hohe Renditen versprechen. Die Behörden ermitteln weiter, doch die Chancen des Geschädigten, sein Geld zurückzuerhalten, erscheinen begrenzt. Die Prüfung der Transaktion durch die Bank dauert noch an.






