24 April 2026, 12:11

1.000-Euro-Bonus für Arbeitnehmer: Wer profitiert – und wer geht leer aus?

Plakat Ankündigung von 9 Milliarden US-Dollar an Schuldenbefreiung für 125.000 Schuldner unter der Biden-Harris-Verwaltung mit Logo unten.

1.000-Euro-Bonus für Arbeitnehmer: Wer profitiert – und wer geht leer aus?

Der Deutsche Bundestag hat einen steuerfreien Entlastungsbonus von bis zu 1.000 Euro für Arbeitnehmer beschlossen. Die Maßnahme soll die wirtschaftlichen Belastungen abfedern, die mit dem anhaltenden Konflikt im Iran zusammenhängen. Doch die Entscheidung stößt bei Gewerkschaften, Arbeitgebern und Ländern auf geteilte Reaktionen.

Die Regelung ermöglicht es Unternehmen, den Bonus freiwillig bis zum 30. Juni 2027 zu zahlen. Die Steuerbefreiung für diese Leistung wird den Staat voraussichtlich bis zu 2,8 Milliarden Euro an Steuereinnahmen kosten.

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Um einen Teil dieser Ausfälle auszugleichen, plant die Bundesregierung eine Erhöhung der Tabaksteuer. Eine zusätzliche finanzielle Belastung entsteht durch die separate Senkung der Kraftstoffsteuer um 16,7 Cent pro Liter, die vom 1. Mai bis zum 30. Juni gilt. Allein diese Ermäßigung schlägt mit weiteren 1,6 Milliarden Euro zu Buche.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt den Bonus – allerdings nur, wenn er zusätzlich zu den bestehenden Löhnen gezahlt wird. Wirtschaftverbände zeigen sich hingegen skeptisch, ob die Maßnahme die gewünschte Wirkung entfaltet. Die Länder haben unterdessen bereits klargestellt, dass ihre Beschäftigten keinen Anspruch auf die Zahlung haben.

Durch Bonus und Kraftstoffsteuersenkung entgehen dem Staat insgesamt über 4 Milliarden Euro. Arbeitgeber müssen nun entscheiden, ob sie die Prämie gewähren, während Beschäftigte im öffentlichen Dienst leer ausgehen. Die Maßnahmen sind Teil der Bemühungen, die wirtschaftlichen Folgen internationaler Konflikte abzumildern.

Quelle